Hebefeier - Mittelschule Weißenburg

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Richtfest an der neuen Weißenburger Mittelschule
Ein „freudiges Ereignis“ am Seeweiher gefeiert
OB Schröppel: Der Bau liegt weiterhin im Kosten- und Zeitrahmen – Gelungener Richtspruch – Brotzeit für Gäste und Bauarbeiter


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Richtfest auch ohne Dachstuhl: Zum Abschluss der Rohbauarbeiten an der neuen Weißenburger Mittelschule wurde die traditionelle Feier gehalten. Polier Hans Buckel hielt den Richtspruch, bevor sich die Gäste und Bauarbeiter bei einer Brotzeit stärken durften.

WEISSENBURG (rr) – Der nächste große Schritt beim Bau der neuen Weißenburger Mittelschule ist getan: Das Richtfest wurde gefeiert.

Die Stadt hatte zu dem „freudigen Ereignis", wie es Oberbürgermeister Jürgen Schröppel nannte, eingeladen. Zahlreiche Stadträte, Architekt Jan Spreen, Mitarbeiter des Stadtbauamtes, Schulleiter Markus Scharrer und mehrere Lehrer sowie nicht zuletzt die Arbeiter der Firma Wolff & Müller hatten sich zu der Feier im Rohbau nahe dem Seeweiher eingefunden. Auch Landrat Gerhard Wägemann war unter den Gästen, schließlich kooperieren Stadt und Landkreis bei der Mensa, die künftig nicht nur von der Mittel-, sondern auch von der Realschule genutzt wird. Für letztere ist der Landkreis finanziell zuständig. Polier Hans Buckel hatte eigens einen Richtspruch für den Schulneubau verfasst und einen kleinen, geschmückten Baum mitgebracht. Unterstützt von einem weiteren Bauarbeiter trug er den Spruch gekonnt vor. Einen echten Dachstuhl gab es gleichwohl für die Gäste nicht zu sehen, schließlich handelt es sich um einen Betonflachbau. Lediglich im Bereich eines künftigen Oberlichts sind ein paar Balken verbaut, die aber vom Erdboden aus nicht zu sehen sind. Im Anschluss an Buckels Richtspruch gab es eine Brotzeit und Getränke für die Gäste. OB Schröppel berichtete, dass sich der Bau „nach wie vor im Kosten- und Zeitrahmen" bewegt. Mit der Firma Wolff & Müller zeigte er sich sehr zufrieden. „Wenn es so weitergeht, können wir frohen Mutes dem Ende entgegensehen",  sagte das Stadtoberhaupt und wünschte „weiterhin einen unfallfreien Verlauf". Die Truppe von Wolff & Müller, die weitgehend aus Rumänien stammt, hat in den vergangenen Wochen kräftig hingelangt und auch jeden Samstag gearbeitet.
Die Arbeiter des Großunternehmens mit Hauptsitz in Stuttgart und mehreren Standorten im Bundesgebiet sind nur noch bis Ende dieser Woche vor Ort, dann ist der Rohbau abgeschlossen. Es folgen die Dachabdichtung und der Fassadenbau. Hernach soll mit den Installationsarbeiten und dem Innenausbau begonnen werden. Vorgesehen ist, dass der erste Bauabschnitt der neuen Schule mit Beginn des nächsten Schuljahres im September 2014 in Betrieb geht.
Folgt gleich der zweite Abschnitt? Ob gleich im Anschluss der Abriss der ersten Teile der alten Seeweiher- schule und der zweite Neubauteil folgen werden, muss der Stadtrat entscheiden. Die große Mehrheit sprach sich bisher stets dafür aus, den zweiten Bauabschnitt dem ersten unmittelbar folgen zu lassen. Ob dies tatsächlich machbar ist, wird vor allem von der Finanzlage der Stadt abhängen, die bekanntlich mehrere
Großprojekte gleichzeitig stemmen muss. Die Mittelschule ist das größte Hochbauprojekt Weißenburgs seit dem Bau des Neuen Rathauses in den 1990er-Jahre. 460 Schüler sollen ein- mal in der Mittelschule in 22 Klassen von 50 Lehrern in den Jahrgangsstufen fünf bis elf unterrichtet werden, teilweise auch in Ganztagsklassen. Kosten wird der gesamte Komplex gut 18 Millionen Euro. Im März 1953, also vor 60 Jahren, wurde die derzeitige Seeweiherschule eingeweiht. Die ist mittlerweile aber verbraucht und marode. Es herrschen „nicht mehr erträglich Zustände", wie OB Schröppel im Sommer bei der Bürgerversammlung sagte. Mit dem Neubau sollen alle Defizite behoben werden. Mitte Februar hatten die aufwendigen Gründungsarbeiten begonnen. Sie waren wegen des schwierigen Baugrunds nötig. Im Juni wurde die Grundsteinlegung gefeiert.


 
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